Archiv der Kategorie ‘Immobilien-News’

Richtfest im Leuchtturm – Das neue Filmmuseum nimmt Gestalt an

Dienstag, November 2nd, 2010

Frankfurt am Main, 2. November 2010. Auf der Baustelle des Deutschen Filmmuseums am Frankfurter Museumsufer herrschte große Freude und geschäftiges Treiben. Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur feierten gemeinsam mit der Museums-Chefin Claudia Dillmann und den am Bau beteiligten Firmen Richtfest.

Museums-Chefin Claudia Dillmann plant schon ihr neues Büro im Filmmuseum. Foto: ROESSLER PR

Museums-Chefin Claudia Dillmann plant schon ihr neues Büro im Filmmuseum. Foto: ROESSLER PR

Der Polier des Rohbauunternehmens Otto Heil brachte den Richtspruch aus. Bauherrin Dillmann zeigte sich sichtlich über das zügige Vorankommen der Bauarbeiten erfreut: „Wir liegen im Zeit- und Kostenplan.“ Prof. Hilmar Hoffmann, Vorsitzender des Verwaltungsrats des Deutschen Filminstituts und zugleich der „Vater“ des Frankfurter Museumsufers begrüßte die Anwesenden und dankte der Stadt Frankfurt, dem Land Hessen und dem Bund, die als Mitglieder des Deutschen Filminstitus das Projekt unterstützen und finanziell fördern.

Kulturdezernent Prof. Semmelroth ist sich sicher: „Das neue Filmmuseum wird das Museumsufer um eine Attraktion reicher machen.“ Ingmar Jung, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, erklärte das Filmmuseum mit seinem herausragenden Film- und Ausstellungsprojekten und Festivals zu einem Leuchtturm des Filmlandes Hessen.

Hinter der denkmalgeschützten Fassade am Schaummainkai wurden in den vergangenen acht Monaten nahezu alle Innenwände, die komplette Haustechnik, das „Haus im Haus“ sowie die Vorbauten des Gebäudes entfernt. Die Ausstellungsflächen in den ersten drei Stockwerken werden jetzt entscheidend vergrößert. Bleibt man so perfekt im Bauplan, steht der Wiedereröffnung des neuen Filmmuseums mit insgesamt 30 Prozent mehr Publikumsfläche nichts mehr im Wege und der Frankfurter Leuchtturm wird dann im August 2011 in Betrieb gehen.

Der Hessische Staatssekretär Ingmar Jung kam eigens aus dem Rheingauer Süden, um an dem Richtfest des „Leuchtturms“ des Filmlands Hessen teilzunehmen. Foto: ROESSLER PR

Der Hessische Staatssekretär Ingmar Jung kam eigens aus dem Rheingauer Süden, um an dem Richtfest des „Leuchtturms“ des Filmlands Hessen teilzunehmen. Foto: ROESSLER PR

Felix Semmelroth, Frankfurter Kulturdezernent, freut sich über das Frankfurter Filmmuseum, das bald im neuen Glanz erstrahlt. Foto: ROESSLER PR

Felix Semmelroth, Frankfurter Kulturdezernent, freut sich über das Frankfurter Filmmuseum, das bald im neuen Glanz erstrahlt. Foto: ROESSLER PR

Hilmar Hoffmann, Vorsitzender des Verwaltungsrats des Deutschen Filminstituts, bedankt sich bei allen Unterstützern und Förderern. Foto: ROESSLER PR

Hilmar Hoffmann, Vorsitzender des Verwaltungsrats des Deutschen Filminstituts, bedankt sich bei allen Unterstützern und Förderern. Foto: ROESSLER PR

Weitere Informationen zum Deutschen Filmmuseum auf der Website der Stadt Frankfurt am Main

Direkt zur Website des Deutschen Filmmuseums

Höchster Mainufer wird ins rechte Licht gerückt – Magistrat stimmt Illuminations-Plänen zu

Montag, November 1st, 2010

Die Höchster Altstadt ist ein echtes Kleinod und bietet ein malerisches Bild. Nun dürfen sich Höchster, Frankfurter und alle mit einem Sinn für stimmungsvolle Ansichten darauf freuen, das Mainufer-Panorama des historischen Höchst bald auch nachts in atmosphärischer Beleuchtung genießen zu können. Am Freitag hat der Magistrat der Stadt Frankfurt der Bau- und Finanzierungsvorlage für ein neues Beleuchtungskonzept zugestimmt. Das grüne Licht der Stadtverordnetenversammlung steht allerdings noch aus.
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Neue Zeitrechnung für Frankfurt – Die neugestaltete Zeil ist eröffnet

Donnerstag, Oktober 28th, 2010

Frankfurt am Main, 28.10.2010. Nach gut zwei Jahren Bauzeit wurde heute die neugestaltete Zeil in einem symbolischen Akt eröffnet. Viele Frankfurter ließen es sich nicht nehmen, dabei zu sein, als Oberbürgermeisterin Petra Roth, Planungsdezernent Edwin Schwarz, der Sprecher der Anliegergemeinschaft Zeil Jan Dustmann und Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Bührmann vor dem Einkaufszentrum MyZeil ein rotes Band durchschnitten und damit Deutschlands umsatzstärkste Einkaufsstraße der Öffentlichkeit übergaben.

Keine Mühen wurden bei der Neugestaltung gescheut und so gefällt die neue Zeil mit hochwertiger Bodengestaltung, schöner Bepflanzung und den neuen Gastro-Pavillons im Bauhausstil.
Ab sofort darf in Frankfurt stilvoll geshoppt, flaniert und genossen werden.

Neue Zeitrechnung für Frankfurt – Die neugestaltete Zeil ist eröffnet, Im Bild (v.l.n.r.):Jan Dustmann (Sprecher der Anliegergemeinschaft Zeil), Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Bührmann, Oberbürgermeisterin Petra Roth, Planungsdezernent Edwin Schwarz, Foto: ROESSLER PR

Neue Zeitrechnung für Frankfurt – Die neugestaltete Zeil ist eröffnet, Im Bild (v.l.n.r.):Jan Dustmann (Sprecher der Anliegergemeinschaft Zeil), Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Bührmann, Oberbürgermeisterin Petra Roth, Planungsdezernent Edwin Schwarz, Foto: ROESSLER PR

Weitere Informationen auf der Website des Frankfurter Stadtplanungsamtes

Frankfurt liegt auch beim Klimaschutz ganz weit vorn

Mittwoch, Oktober 27th, 2010

Erfreuliche Neuigkeit für die Mainmetropole: Frankfurt hat beim Wettbewerb “Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010″ in der Klasse der Städte über 100.000 Einwohner den zweiten Platz erlangt. Im Wettstreit um die von der Deutschen Umwelthilfe vergebene Auszeichnung hatten 20 deutsche Großstädte teilgenommen. Einzig Freiburg im Breisgau schaffte es dabei, an der Mainmetropole vorbeizuziehen und Platz eins zu belegen.

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Frankfurts Hotelszene ist top

Donnerstag, Oktober 14th, 2010

Roomers ist „Hotelimmobilie des Jahres 2010“, Frankfurter Hotels landen auf vorderen Plätzen im Deutschen Hotel-Ranking.

Die Würfel sind gefallen. Das in der Frankfurter Gutleutstraße gelegene Roomers-Hotel ist die „Hotelimmobilie des Jahres 2010“. So entschied vergangene Woche der Immobilien-Branchentreff Hotelforum in München. Das Designhotel Roomers, ein bemerkenswertes Beispiel für die erfolgreiche Umnutzung eines ehemaligen Bürogebäudes, hatte unter den 40 internationalen Bewerbern die Nase vorn und stach Konkurrenten wie das Berliner Michelberger Hotel oder das Hotel Cupido am Playa de Palma auf Mallorca aus. Glückwünsche kamen auch von Wirtschaftsdezernent Markus Frank, der in diesem Zusammenhang betonte: „Frankfurt verfügt über eine erstklassige Hotellandschaft.“

Zu diesem Ergebnis kommt auch das Magazin „Der Feinschmecker“ in seiner aktuellen Ausgabe. Im Ranking deutscher Städte mit den besten Hotelangeboten landet die Mainmetropole auf Platz 2, hinter Berlin und vor Hamburg. In der Kategorie „Bestes Budgethotel“ liegt das Frankfurter Goldman 25 Hours ganz vorn, in der Kategorie „Grandhotels“ findet sich der Nassauer Hof aus Wiesbaden auf dem zweiten Platz – zwar nicht Frankfurt aber ein Erfolg für die Region. Gut schneidet Frankfurt auch bei den Business-Hotels ab: Auf den Rängen 3 bis 5 landen das Hilton Frankfurt, das Intercontinental und das Sheraton Hotel & Towers. In jeder Kategorie standen 10 Hotels zur Bewertung.

Auch in Sachen Hotel-Immobilien hat Frankfurt/ RheinMain die Nase vorn!

Klare Worte in Sachen Frankfurter „Altstadt“

Dienstag, Oktober 12th, 2010

“Man kann nicht mit aller Gewalt irgendwelche Häuser auf den Markt bringen, die keiner bezahlt.”  Der Dom-Römer-Geschäftsführer Michael Guntersdorf spricht im aktuellen Journal Frankfurt ein klares Wort – gegen die historische Rekonstruktion des Areals.

Kluger Pragmatismus gegen Mickey-Mouse-Architektur.

Dafür gibt’s ein Plus vom Immo-Skandal. Besser so: Anstatt die Vergangenheit zu kopieren, sollte durch aktuelle Impulse ein lebendiges Areal entstehen, das im Hier und Jetzt qualitativ hochwertigen urbanen Lebensraum bietet.

Zum Artikel im Journal Frankfurt:
http://www.journal-frankfurt.de/?src=journal_news_einzel&rubrik=10&id=10154

Kramer’s Universitätsbauten: Vorbereitung zu einer heißen Diskussion

Dienstag, September 21st, 2010

Während die Vorbereitungen zum nächsten Immo-Skandal am 22. September 2010 bereits auf Hochtouren laufen, befassen sich auch andere Medien mit der spannenden Frage, was mit den Universitäts-Bauten von Ferdinand Kramer passieren soll.

Einen sehr lesenswerten Einstieg für die zu erwartende heiße Diskussion bietet der Blog-Eintrag der Frankfurter Gemeinen Zeitung, zu welchem Sie hier gelangen. Der Artikel bietet eine sehr guten und umfassenden Überblick auf den aktuellen Stand der Dinge.

Es gibt großen Diksussionsbedarf und wir freuen uns auf die morgige spannende Debatte im Satire-Theater “Die Schmiere”!

Der große Wurf – das neue Bockenheim wird zum internationalen Kulturzentrum – Und was meint Ferdinand Kramer, der alte Baumeister der Frankfurter Universität, dazu?

Montag, August 23rd, 2010

Der hessische Finanzminister Karlheinz Weimar stellte vergangenen Donnerstag gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin Petra Roth und dem Planungsdezernenten Edwin Schwarz die Planungen für das neue Bockenheim vor. Anlass für den Immo-Skandal, Ferdinand Kramer zur Pressekonferenz in den Römer einzuladen.

Der charismatische alte Herr, der in den 50ziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Bau-Geschicke des Bockenheimer Unviersitäts-Campus lenkte und ein enger Freund von Max Horkheimer und Theordor W. Adorno war, stand für einen gradlinigen, funktionalen Baustil. Kein Wunder, dass er ein wenig den Kopf schüttelt, als er mit energischen Schritten die Stufen zum prunkvollen Magistratssaal im Römer erklimmt. Viel Ornament und Pomp eben, mag er da denken. Und wahrscheinlich erinnert er sich an seine  Aktion, als es vor 60 Jahren ebenfalls um die Planungen für den neuen Universität-Campus Bockenheim ging. Als Baudirektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität hatte er nur mit den Fingern geschnippt und per Paukenschlag entschieden: Weg mit dem alten Zopf! Der Haupteingang des Unigebäudes, ein neobarockes Portal mitsamt Säulen und allegorischen Figuren, wurde abschlagen und auf eine Breite von sieben Metern erweitert. Die Universität und die Bildungseinrichtungen gehören allen Bürgern, so die Devise, und das sollte man auch sehen.

Doch sind wir angekommen und nehmen Platz. Vielleicht hätten wir Ferdinand Kramer vorab warnen sollen, er wird „seine“ Universität und das alte Bockenheim nicht mehr wiedererkennen. Schließlich ist der Umzug der Universität längst beschlossene Sache. Ein großer Teil befindet sich schon im neuen Frankfurter Stadtteil Riedberg, einem städtischen Hätschelkind. Wird jetzt der ehemalige Uni-Campus frei für neue und vielleicht sogar für kreative Nutzungen? Man darf gespannt sein.

Doch, Ruhe, die Veranstaltung beginnt und der Finanzminister Weimar hat das Wort. „Ich schlage vor, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst auf dem frei werdenden Universitätsgelände unterzubringen“, verkündet er mit staatstragender Stimme, in die sich ein leicht hessischer Akzent mischt. Er ergänzt: Zusätzlich sollen weitere wichtige kulturelle Einrichtungen dort untergebracht werden wie die Deutsche Ensemble Akademie, das Ensemble Modern und die Junge deutsche Philharmonie, die Motion Bank sowie Probe-Bühnen, das „Frankfurt Lab“ und ein mit modernster Technik ausgerüsteter Kammermusiksaal. Das hört der ebenfalls anwesende, wache Leiter der Musikhochschule, Thomas Rietschel, gern und strahlt.

Die Oberbürgermeisterin Petra Roth begrüßt die Entscheidung, die dem Minister und dem „lieben Parteifreund Karlheinz“ dafür lobend auf die Schulter klopft.  Ferdinand Kramer denkt nach, oft diskutierte er mit seinem Freund Theodor W. Adorno über Musik, die beiden sehr wichtig war. Und auch bei ihm findet der Vorschlag, Kultur und Kunst mitten in den Bockenheim-Stadtteil an zentraler Stelle zu verpflanzen, Zustimmung.

Bockenheim wird musikalisch – (von links nach rechts) Oberbürgermeisterin Petra Roth, Planungsdezernent Edwin Schwarz und Finanzminister Karlheinz Weimar Foto: Immo-Skandal

Wir hören weiter den Ausführungen des Ministers zu: „Ein beträchtlicher Teil des künftigen Bockenheimer Areals soll als Wohnquartier genutzt werden. Derzeit verhandelt das Areal mit einem Konsortium von OFB und ABG über den Verkauf des unbebauten Bereichs nördlich des Bockenheimer Depots. Hier sollen Wohnungen im Umfang von 23500 qm sowie Gewerbe und Einzelhandel in einem Umfang von 4500 qm entstehen.“

Ja, und was passiert denn dann mit den Kramer-Bauten? Fragen wir uns und die
anwesende Presse. Diese Frage kommt dem Minister nicht sehr gelegen. „Na, ja meine persönliche Meinung dazu…“, so die vieldeutige und präzise Minister-Antwort. Wir entschuldigen uns an dieser Stelle bei Ferdinand Kramer. „Macht nichts, sagt Kramer,  „an seiner Meinung sind wir ja nicht wirklich interessiert.“ Immerhin werden mindestens vier Kramer-Bauten erhalten, so erfahren wir, unter ihnen das Amerika- und das Botanische Institut. Sozusagen als Bau-Dokumente einer Ära, die mehr Demokratie wagen wollte. Der Immo-Skandal plant demnächst einen kleinen Rundgang mit dem früheren Baudirektor ein.

Und wie geht’s es jetzt weiter mit Bockenheim, der Schönen? Der Umbau ist ja wohl noch nicht ganz in trockenen Tüchern und wir hoffen, dass die Politik den Stadtteil nicht im Regen stehen lässt. Wenn alle Bewertungen und Genehmigungen abgeschlossen sind,
folge ein städtebaulicher Wettbewerb. Die Vision: „Eine lebendige Mischung aus Wohnen, Studieren und kultureller Vielfalt“. Mit Visionen ist das ja immer so eine Sache.
Oft werden sie ja von einer unbequemen Realität eingeholt. Und wer trotz städtischer Versprechungen mal im Regen steht, kann ja zu „Rainbelle“ greifen, Ferdinand Kramers berühmten Papier-Regenschirm.

Weiterführende Links

Ergebnisse der Pressekonferenz

Informationen zu Kramer’s Tätigkeit an der Universität Frankfurt und ein Interview mit Lore Kramer.